Der Vortrag und die Lesung

zu Franz Kafka unter dem Motto (Wieder-) Begegnung mit Franz K. fanden großes Interesse. Ca. 100 Zuhörer kamen ins Haus Schlesien und spendeten reichlich Beifall!

Franz Kafka schrieb 1904 an seinen Freund Oskar Pollak „Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir lesen, uns nicht mit einem Faustschlag auf den Schädel weckt, wozu lesen wir dann das Buch?“
Es sind Zitate wie dieses, welche die herausragende literarische Bedeutung, die Einzigartigkeit und das Rätselhafte von Kafkas Texten betonen. Dabei bietet Kafka weit mehr als das. In seinem Vortrag lud der Kafka-Kenner Thomas Außem dazu ein, Facetten in Kafkas Werk nachzuspüren, die uns auch den humorvollen, dem Leben zugewandten Schriftsteller zeigen, der sich als Autor der Moderne verstand und dessen Erzählungen, Romane und Briefe noch heute gleichermaßen faszinieren, verwundern und inspirieren.
Dabei stellte Thomas Außem seinen Erläuterungen ausgewählte Texte Kafkas zur Seite, die von einem Schauspieler vorgetragen wurden.

Thomas Außem